Donnerstag, 31. Januar 2013

Lange Suche nach einem Mörder - Derwesten.de

Zwei Jungen sind tot. Bestialisch ermordet liegen sie in einem Waldstück. Doch der „Mord in Eberswalde" (ARD, 20.15 Uhr) wird zu Kommissar Gödickes (Ronald Zehrfeld) schwierigstem Fall. Weil die Kriminaltechnik der DDR im Jahr 1969 noch nicht besonders gut ist. Vor allem aber, weil sich lange niemand seiner Theorie eines „homosexuellen Sadisten" anschließen will. Auch sein Vorgesetzter, der Stasi-Major Stefan Witt (Florian Panzner), nicht. Er folgt lieber den ideologischen Vorgaben der Partei. Und nach der wächst krankhafte Kriminalität nur auf kapitalistischem Nährboden – einen sozialistischen Jürgen Bartsch jedenfalls kann es nicht geben. Weil es ihn nicht geben darf.

So spektakulär der Fall, der übrigens auf Tatsachen basiert, auch ist, so unspektakulär und ruhig wird er von Regisseur Stephan Wagner inszeniert. Kühl und emotionslos hält er sich eng an Fakten und zeichnet dabei ein detailreiches und exaktes Bild des Arbeiter- und Bauernstaates. Leer sind die Straßen, bieder die Menschen, dunkel die Wohnungen. Manchmal wähnt man sich in einer Dokumentation.

Doch all der Ruhe und Beschaulichkeit zum Trotz gelingt es Wagner, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Auch weil sein Ensemble bis in die Nebenrollen überzeugen kann. Und wenn der Mörder am Ende gefasst ist und seine Taten so freimütig wie nüchtern gesteht, ist das bedrückender als jede blutige Darstellung.

Wieder einmal keine leichte Kost am Mittwochabend, aber lohnenswert.

Paris - Meeting aufgrund des dreifachen Mordes: Gülten K??anak [ROJ NEWS AGENCY]

Paris - Meeting aufgrund des dreifachen Mordes: Aysel Tu?luk (12.01.2013) [ROJ NEWS AGENCY]

Schüsse auf Kurden im israelischen Generalkonsulat in Berlin - War es wirklich Notwehr?

Eine Gruppe Kurd*innen probiert nach der Entführung des PKK-Kopfes Abdullah Öcalan 1999 das israelische Generalkonstulat aus Protest zu besetzen. Die Wachmänner des Konsulates schiessen direkt in die unbewaffnete Gruppe. BIs heute weigern sich die Mörder und Israel die Tat zuzugeben. Es sei Notwehr gewesen heißt es. Das Video belegt das Gegenteil.
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Münchner im Wald getötet: Gericht übertrumpft Ankläger - DIE WELT

Der gewaltsame Tod eines Münchners an der Autobahn 9 in Sachsen-Anhalt ist nach Ansicht des Landgerichts Dessau-Roßlau Mord aus Habgier gewesen. Wie ein Gerichtssprecher am Dienstag mitteilte, geht die zweite große Strafkammer damit über die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft hinaus. Diese hatte vier Männern im Alter zwischen 21 und 31 Jahren wegen erpresserischen Menschenraubes und Raubes mit Todesfolge angeklagt. Nun sitzen sie wegen Mordes auf der Anklagebank. Der Prozess beginnt an diesem Mittwoch. Die Männer sollen am 9. Januar 2012 den 39-Jährigen getötet haben, um an dessen EC-Karten nebst Geheimzahl und damit an Geld zu kommen.

Dazu hätten sie ihm auf einem Rastplatz an der A9 (Berlin-München) aufgelauert als er von der Toilette kam, ihn überwältigt, gefesselt und in ein Waldstück bei Coswig im Landkreis Wittenberg verschleppt. Dort schlugen sie laut Staatsanwaltschaft brutal auf den Mann ein und raubten ihn aus. Ihr gefesseltes Opfer sollen sie in einen anderen Waldweg gefahren und es in einem Transporter sich selbst überlassen haben. Der 39-Jährige wurde dort mehrere Tage später tot entdeckt.

Paris - Meeting aufgrund des dreifachen Mordes: Gülten K??anak [ROJ NEWS AGENCY]

Paris - Meeting aufgrund des dreifachen Mordes: Aysel Tu?luk (12.01.2013) [ROJ NEWS AGENCY]