Samstag, 2. Februar 2013

Sicherheitskreise: Zwei malische Soldaten von Mine getötet - DIE WELT

Bei der Explosion einer Mine neben ihrem Fahrzeug sind am Donnerstag mindestens zwei malische Soldaten im Kampfgebiet im Norden des Landes getötet worden. Der Vorfall habe sich zwischen Douentza und Hombori ereignet, verlautete aus malischen Sicherheitskreisen. Vermutlich hätten Islamisten den Sprengsatz gelegt. Das Gebiet wurde bislang von Islamisten kontrolliert. Es sei aber noch unklar, ob die Mine vor deren Rückzug oder erst später gelegt worden sei, hieß es. Hombori ist 920 Kilometer von der Hauptstadt Bamako entfernt, Douentza 800 Kilometer; beide Ortschaften wurden Ende Januar von der Armee zurückerobert.

Familiendrama in Neumarkt: Vater und Sohn getötet - DIE WELT

Neumarkt (dapd). Bei einem Familiendrama sind am Dienstag in einer Wohnung in Neumarkt in der Oberpfalz (Bayern) zwei Männer getötet worden. Es handelt es sich um einen 65-Jährigen und seinen 26 Jahre alten Sohn, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Sein 43-jähriger Schwiegersohn wurde mit schweren Schnittverletzungen in ein Krankenhaus gebracht, befindet sich aber außer Lebensgefahr.

Dieser hatte bereits am Montag telefonisch bei der Polizei gedroht, sich wegen familiärer Probleme von einem Felsen der Burgruine Wolfstein zu stürzen. Die Beamten verhinderten den Angaben zufolge einen Selbstmord. Anschließend begab sich der Mann in therapeutische Behandlung. Am Dienstag verließ er die Einrichtung aber wieder. Kurz darauf kam es zu der Bluttat.

Die Polizei fand den 43-Jährigen blutverschmiert im Treppenhaus, nachdem ein Hausbewohner die Beamten verständigt hatte. In der Wohnung entdeckten sie dann die beiden Leichen. Der Tathergang und der Auslöser waren zunächst unklar. Am Tatort fanden die Ermittler ein Messer und weiteres Küchenwerkzeug, das zum Einsatz gekommen sein könnte. Ein Kriseninterventionsteam betreute die Angehörigen der Toten.

Freitag, 1. Februar 2013

Paris - Meeting aufgrund des dreifachen Mordes: Gülten K??anak [ROJ NEWS AGENCY]

Paris - Meeting aufgrund des dreifachen Mordes: Aysel Tu?luk (12.01.2013) [ROJ NEWS AGENCY]

29.01.2013 (NM) Zwei Männer in Neumarkt getötet

Ein Familiendrama hat sich am Dienstag in der Badstraße in Neumarkt abgespielt. Blutige Bilanz: Zwei Tote und ein verletzter 43-Jähriger. Die Hintergründe der Bluttat sind bislang noch völlig offen.
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Mexiko: Siebzehn Mitglieder von Musikband ermordet - STERN.DE

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Opfer einer tdlichen Entfhrung: Die mexikanische Band Kombo Kolombia©

Nach einer rtselhaften Entfhrung im Norden Mexikos sind 17 Mitglieder einer Musikgruppe ermordet worden. Ein Regierungssprecher des Bundesstaates Nuevo Len besttigte, dass die in einem 15 Meter tiefen Brunnen auf einer verlassenen Farm geborgenen Toten der seit dem Wochenende vermissten Band Kombo Kolombia angehrten. Nur einer der Band-Mitglieder hatte fliehen knnen und die Polizei alarmiert.

Die Band, die 18 Musiker sowie Helfer zhlte, sei in der Nacht zum Freitag nach einem Privatauftritt in der Ortschaft Potrero Chico von etwa einem Dutzend bewaffneter Mnner verschleppt worden, berichtete der berlebende. Der Hintergrund ist vllig unklar.

Vor der Exekution nach Drogen befragt

Das entkommene Band-Mitglied erzhlte den Behrden, die Entfhrer htten sie auf einer vierstndigen Fahrt in mehreren Kleinbussen geschlagen und ausgefragt, ob sie Drogen konsumierten oder fr kriminelle Banden ttig waren. Auf der verlassenen Farm seien dann alle auf die Knie gezwungen und mit je einem Schuss gettet worden.

Nachdem die Musiker am Wochenende nicht nach Hause gekommen waren, hatten Angehrige sie am Auftrittsort, auf einer privaten Ranch, gesucht. Sie fanden aber nur ihre Autos. Auch die Instrumente waren verschwunden.

Familien hatten Drohungen erhalten

Die Kombo Kolombia wurde 2007 gegrndet und spielt eine Mischung aus kolumbianischer und mexikanischer Musik. Einer der toten Musiker war Kolumbianer. Angehrige der Opfer erklrten der lokalen Presse, dass die Gruppe Drohungen erhalten habe. Die Mutter eines Musikers berichtete, ihr Sohn habe aus Angst die Band verlassen wollen. Nuevo Len an der Grenze zu den USA macht immer wieder mit Verbrechen im Zusammenhang mit der Drogenkriminalitt Schlagzeilen.

Mörder, Misshandler und Millionenbetrüger - Frankenpost

Hof - Angeklagte haben den Hofer Justiz-Turm auf der Fahrt zur Urteilsverkndung wohl oft mit Bangen durch die getnten Scheiben des Polizei-Kleinbusses nherkommen sehen. Einige von ihnen schickte das im Hochhaus beheimatete Gericht lebenslang hinter Gitter, verhngte Sicherungsverwahrung oder brummte Wirtschaftsverbrechern Millionen-Strafen auf.

Der spektakulrste Prozess, der weltweit Aufsehen erregt htte, hat hier jedoch nie stattgefunden: Serien-Killer Volker Eckert nahm sich am 2. Juli 2007 in seiner Zelle das Leben, am Tag, nachdem ihm aus dem Justiz-Hochhaus die Anklage zugestellt worden war. Der Fernfahrer aus Hof soll mindestens 13 Prostituierte in fnf Lndern ermordet haben. Einige Taten hatte er bereits zugegeben.

Medien-Trubel und Blitzlicht-Gewitter gab es zu Fen des Hochhauses dennoch immer wieder. Etwa beim monatelangen Prozess gegen Johannes Zwick, der in einem der grten Steuerskandale der deutschen Rechtsgeschichte angeklagt war. Im Juli 1999 sprach das Landgericht den Sohn des bayerischen Bderknigs Eduard Zwick frei.

Unvergessen und bis heute kontrovers diskutiert ist die Hauptverhandlung gegen den behinderten Gaststttenhelfer Ulvi Kulac, der am 30. April 2004 hier verurteilt wurde. Kulac soll die neunjhrige Peggy Knobloch aus Lichtenberg am 7. Mai 2001 gettet haben - die Leiche des Mdchens wurde nie gefunden.

Um Hunderte von Millionen Mark und spter Euro ging es in den aufsehenerregenden Wirtschaftsprozessen in Hof, denn im Hochhaus war auch die oberfrnkische Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft fr Wirtschaftskriminalitt zuhause. Hier wurden zum Beispiel im Mrz 2006 nach der 100-Millionen-Euro-Pleite des Finanzdienstleisters SMP die beiden Geschftsfhrer des Unternehmens wegen Anlagebetrugs zu mehrjhrigen Haftstrafen verurteilt.

Mord und Totschlag - damit hatten die Justiz-Mitarbeiter im Hochhaus oft zu tun. Menschliche Tragdien wurden in den Verhandlungen offenbar, etwa beim Prozess um den "Auensee-Mord" im Juli 2007. Das Opfer Elke Wolfrum hatte dem spteren Mrder Klaus Jger trotz eindringlicher Warnungen der Polizei zu lange vertraut - ein tdlicher Irrtum.

Brutalste Details steckten unter den Aktendeckeln in dem nun selbst dem Ende geweihten Gebude. Geschichten, mit denen man fr ein paar Jahre jeden Sonntagabend den "Tatort" bestreiten knnte. Etwa die Patronenhlse, die den Mrder der Hofer Prostituierten "Karina" lebenslang ins Gefngnis brachte: Neunmal hatte der Waffennarr Gerd Rene Rolle aus Weienstadt im Mrz 2006 auf die Frau geschossen - und die Hlsen fein suberlich aufgesammelt, um seine Spur zu verwischen. Doch eine fand er nicht: Das Opfer war, tdlich getroffen, darauf gefallen.

Trnen gab es viele im Schatten des Justiz-Turms. Sexuelle Gewalt war hier immer wieder ein brisantes Thema; Opfer mussten intimste Details ihres Martyriums offenbaren, um der Justiz die Handhabe zu geben, ihre Misshandler wegzusperren.

Trnen gab es auch von den Angehrigen der Verbrechensopfer. Mtter weinten hier um ihre Shne, etwa um den auf brutalste Weise von seinen teils minderjhrigen Bekannten ermordeten Michael Kspert aus Marktredwitz oder den auf einem Dorfparkplatz kaltbltig niedergeschossenen Hans-Joachim Wirth aus Geroldsgrn.