Montag, 2. September 2013

Angriffe in Nigeria - Islamisten sollen fast 40 Menschen getötet haben - Süddeutsche.de

Die Bewaffneten drangen in das Dorf ein, die Gegenwehr der Bewohner war erfolglos: Bei Überfällen in Nigeria sollen fast 40 Menschen getötet worden sein. Die Behörden machen die islamistische Sekte Boko Haram verantwortlich.

Bei zwei Angriffen mutmaßlicher Kämpfer der islamistischen Boko-Haram-Sekte sind im Nordosten Nigerias offenbar mindestens 38 Menschen getötet worden. Bewaffnete seien in das Dorf Yaguwa im Bundesstaat Borno eingedrungen und hätten zwei Mitglieder eines Nomadenvolkes getötet, sagte ein Vertreter der Ortschaft Damboa Journalisten. Als die Nomaden einen Gegenangriff gestartet hätten, seien weitere zwölf von ihnen getötet worden.

Bei einem weiteren Angriff im Wald von Monguno hätten als Soldaten verkleidete Boko-Haram-Kämpfer 24 Mitglieder einer Miliz getötet, sagte ein örtlicher Behördenvertreter. Demnach unterstützte die Miliz die Armee bei der Suche nach Boko-Haram-Kämpfern. Bisher seien 24 Leichen gefunden worden; weitere 34 Menschen würden noch vermisst.

Boko Haram kämpft seit dem Jahr 2009 im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias mit Gewalt für einen islamischen Staat. Die Gruppe verübte zahlreiche blutige Anschläge gegen Sicherheitskräfte, Regierungsvertreter und Kirchen.

Bei den Anschlägen und Kämpfen mit der Armee wurden bislang mehr als 3600 Menschen getötet. Für den Nordosten Nigerias gilt der Ausnahmezustand, seit die Armee im Mai eine Offensive startete, um den Aufstand von Boko Haram zu beenden.

"Strohballen-Mörder" angeblich nach Brasilien geflohen - T-Online

"Ich bin unschuldig"

"Strohballen-Mörder" angeblich nach Brasilien geflohen

28.08.2013, 19:48 Uhr | dpa

Der sogenannte Strohballen-Mörder aus Niederbayern ist laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung nach Brasilien geflohen. Er habe bei der Zeitung angerufen und erklärt: "Ich bin unschuldig".

Er habe von Brasilien aus Kontakt zum Bundeskriminalamt aufgenommen: "Ich brauche Luft, um Hilfe und Aufmerksamkeit zu bekommen", sagte er dem Blatt.

Opfer zwischen Strohballen gefunden

Der Mann war im vergangenen Dezember in der Neuauflage eines Mordprozesses zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Nach Überzeugung des Landgerichts Regensburg hatte er im Februar 2007 seinen Onkel getötet und die Leiche zwischen Strohballen in der Nähe des Straubinger Tierparks abgelegt.

Das Oberlandesgericht Nürnberg hatte einen Haftbefehl gegen den Mann im vergangenen März aufgehoben, bis der Bundesgerichtshof über die Revision entscheidet. Anfang August bestätigte die höchste Instanz das Urteil. Als aber Polizisten den Mann aus seiner Wohnung abholen wollten, war er verschwunden.

Dem BR zufolge hat der Regensburger Rechtsanwalt Michael Haizmann nach eigenen Angaben am 16. August, einem Freitag, Post vom Bundesgerichtshof (BGH) bekommen. Mit dem Schreiben erfuhr er, dass die lebenslange Haftstrafe für seinen Mandanten rechtmäßig ist. Natürlich habe er ihn noch am selben Tag über den Ausgang des Verfahrens informiert, sagte Haizmann dem BR, das sei ja auch seine Pflicht.

Die Staatsanwaltschaft Straubing wusste zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nichts über den BGH-Beschluss. Bei ihr kam die Post vom Bundesgerichtshof nach Angaben von Oberstaatsanwalt Fiedler erst drei Tage später an, an einem Montag. Diesen Zeitvorsprung nutzte der sogenannte Strohballen-Mörder offenbar zur Flucht. Warum der Bundesgerichtshof oder die Bundesanwaltschaft die bayerische Justiz nicht unverzüglich informierten, konnte Fiedler nicht erklären. "Das wäre besser gewesen", räumte er gegenüber dem BR ein. Es habe einige zeit gedauert, bis der Beschluss aus Karlsruhe nach Bayern übersandt wurde.

In einem ersten Verfahren war der "Strohballen-Mörder" im Mai 2008 aus Mangel an Beweisen freigesprochen worden. Der BGH wies den Fall damals jedoch nach Regensburg zur Neuverhandlung zurück. Im neuerlichen Prozess erließen die Richter neben der Höchststrafe auch einen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr - zu spät.

Auslandskontakte werden überprüft

Nun wird mit Hochdruck nach ihm gefahndet. Die Suche wird zusätzlich dadurch erschwert, dass unklar ist, seit wann der Mörder auf der Flucht ist. Auch die zahlreichen Verbindungen des Mannes ins Ausland werden überprüft. Der 33-Jährige war mit einer Brasilianerin verheiratet und hatte bereits vor dem ersten Verfahren eine längere Zeit in Südamerika verbracht.

"Ein einmal außer Vollzug gesetzter Haftbefehl kann nur dann neu erlassen werden, wenn es wesentliche neue Umstände gibt", begründete im März ein OLG-Sprecher die Entscheidung. Schließlich sei der Angeklagte zu jedem Prozesstermin erschienen, obwohl ihm klar gewesen sein musste, dass er mit großer Wahrscheinlichkeit verurteilt werde. Als damals freier Mann habe er nicht die Chance zur Flucht genutzt.

28.08.2013, 19:48 Uhr | dpa

Sonntag, 1. September 2013

"Verbrecher und Mörder": US-Regierung: Assad verantwortlich für Giftgas ... - FOCUS Online

Fotocredits:

dpa (3), YouTube, Zoomin.tv (2), U.C. Berkeley, Getty Images, AFP, REUTERS (2), Reuters, dpa / Roland Weihrauch, Melissa Murphy
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Mutmaßlicher Maschsee-Mörder belastet Freundin - DIE WELT

Der mutmaßliche Maschseemörder in Hannover hat am Dienstag vor dem Landgericht seine Freundin beschuldigt. Die Frau und nicht er sei für den Tod einer 44-jährigen Prostituierten verantwortlich, sagte der angeklagte 25-Jährige in einer schriftlichen Erklärung. Die 37-Jährige habe ihn mit der Prostituierten beim Sex erwischt und aus Eifersucht gehandelt.

Er habe später die Tote zerstückelt und gemeinsam mit der Freundin im Maschsee entsorgt. Die Freundin hatte am vergangenen Prozesstag ausgesagt, der Angeklagte habe getötet, weil die Prostituierte sich über seine rechtsradikalen Ansichten lustig gemacht habe. Der Angeklagte habe sie gezwungen, beim Beseitigen der Toten zu helfen.

Der Fund der zerstückelten Toten im Maschsee mitten in der Landeshauptstadt hatte im vergangenen Herbst bundesweit Schlagzeilen gemacht. Laut Anklage hatte der Drogenkranke die Frau im Rotlichtviertel kennengelernt und zu sich mit in die Wohnung genommen. Dort soll es zu der Bluttat gekommen sein.

Eine "tickende Zeitbombe"

An den ersten beiden Verhandlungstagen hatte der Angeklagte zu den Vorwürfen geschwiegen. Seine Freundin bezeichnete ihn vor Gericht als tickende Zeitbombe, die jederzeit wieder hochgehen könne. Der Angeklagte habe ihr gesagt, dass er weiter töten wolle.

Nach der abscheulichen Tat kamen abstruse Details über den Mordverdächtigen ans Licht. Den Fahndern zufolge sympathisiert er mit Rechtsextremen und neigt zu Gewaltfantasien. Nach Medienberichten stellte er gewaltverherrlichende Rap-Songs, Gedichte und Videos ins Internet. In dem Prozess soll unter anderem ein Psychiater etwas zur Schuldfähigkeit des Mannes sagen.

Tochter und Sohn in Suhl erstickt | Versteckt der Vater sich im Industriegebiet? - BILD

Suhl (Thüringen) – Seit Dienstag ist er auf der Flucht: Jetzt will ein Zeuge Marco K. (34), den Vater der getöteten Kinder, in Suhl gesehen haben!

Wie die „Thüringer Allgemeine" auf ihrer Webseite meldet, gab der Zeuge an, ihn am Donnerstagnachmittag im „Gebiet am fröhlichen Mann" gesehen zu haben. Das Areal ist ein Industriegebiet nördlich der Stadt.

Die Polizei bestätigte die neue Spur inzwischen. „Wir haben ihm ein Lichtbild des Gesuchten gezeigt. Der Befragte identifizierte ihn als den Vater der getöteten Kinder", zitiert die Zeitung Polizeisprecher Fred Jäger.

Der Mann soll nicht mehr ganz „taufrisch" ausgesehen haben, so Jäger weiter – könnte demnach mehrere Tage unterwegs gewesen sein.

Ein Auto besitzt Marco K. laut Polizei nicht. „Hat er sich nicht von irgendjemand mitnehmen lassen, ist der Mann wohl zu Fuß unterwegs", sagte Fred Jäger zu BILD.de.

Kurz nach dem Hinweis startete die Polizei eine großangelegte Suchaktion, auch mit Hubschrauber. In dem Gewerbegebiet befindet sich auch das Gebäude einer früheren Großbäckerei. Es steht seit langem leer, ist verwahrlost.

Am Abend wurde die Suche ergebnislos abgebrochen.

Am heutigen Freitag wird die Suche dort fortgesetzt, mit einem Hundeführer und einem Personenspürhund. In einem Waldgebiet in der Nähe sind heute zudem 50 Bereitschaftspolizisten unterwegs – mit zwei Leichenspürhunden.

Haftbefehl erlassen

Inzwischen wird Marco K. auch mit Haftbefehl gesucht. Die Staatsanwaltschaft Meiningen verdächtigt ihn des Mordes an seiner sechs Monate alten Tochter und seinem knapp zwei Jahre alten Sohn.

Am Dienstag waren K.'s Kinder in einer Plattenbauwohnung in Suhl von ihrer Mutter tot aufgefunden worden. Die Obduktion ergab inzwischen: Jayden und seine kleine Schwester Felicitas wurden erstickt!

Auslöser der Tat war offenbar die geplante Trennung des Paares. Der Vater hinterließ in der Wohnung einen Abschiedsbrief. Es war auch vermutet worden, dass sich der Mann das Leben nehmen wollte.

Trauergottesdienst

Am heutigen Freitag findet um 13 Uhr ein Trauergottesdienst für die beiden getöteten Kinder in der Kreuzkirche statt. So will die Stadt Suhl Angehörigen und Einwohnern der Stadt die Möglichkeit zum gemeinsamen Gedenken geben.

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