Montag, 28. Oktober 2013

Publikum half bei der Mörder-Suche - HNA.de

Und das tat der Versicherungs-Ermittler Bruno Kowalsky, um am Ende den Täter, der sich selbst ermordet hatte zu identifizieren.

Zwölf aktive Laienschauspieler der Theatergruppe Gemünden sorgten mit dem Stück „Jetzt oder Nie", einem Mitratekrimi in drei Akten, für eine spannende und vergnügliche Theatervorstellung. Die Bühne im Hessischen Hof verwandelte sich in die Wohra-Seniorenresidenz und verhieß viele heitere Wortwechsel zwischen den alten Herrschaften. Hinter den Kulissen herrschte ein letztes aufgeregtes Treiben, dann schließlich ging es los.

Mit witzigen und wortgewandten Dialogen, die hin und wieder lokalen Bezug hatten („Ich war zwei Mal Dorfstraßenmeister von Ellnrode"), wurde den Zuschauern ein unterhaltsamer Abend geboten. Mit vielen Lachern und Szenenapplaus wurden die Laienschauspieler für ihre intensive Vorbereitung belohnt.

Im zweiten Akt wurde der Internist Dr. Knuth Stiegendreher vermutlich vergiftet. Alle Beweismittel wurden zusammengetragen und dem Publikum zur Begutachtung zur Verfügung gestellt. Jeder der 150 Zuschauer durfte dann seinen Tipp für den Mörder abgeben und weitere Hinweise zur Identifizierung fixieren. Am Ende wurde unter allen Teilnehmern, welche die besten Spürnase zeigten, eine Flasche Sekt verlost.

Mit schauspielerischem Können begeisterten sowohl Doris Hamatschek als die kesse Pinkie mit Berliner Dialekt, als auch Angelika Viereckl als geldgierige Besitzerin der Seniorenresidenz Senta Gierling sowie die mit Szenenapplaus bedachte und absolut authentisch spielende Barbara Bornmann als Seniorin Charlotte Meierling.

Von Jutta Ochs

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Sonntag, 27. Oktober 2013

Iranische Grenzschützer getötet - www.dw.de

Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna spricht von "bewaffneten Gangstern", die die Grenzposten nahe der südostiranischen Stadt Sarawan in der Nacht töteten. Ob es sich um Kriminelle oder um Rebellen handelt, ist nicht klar. Fünf weitere Grenzschützer seien bei den Gefechten verletzt worden, heißt es bei Irna weiter.

Wenig später meldete die Agentur Fars unter Berufung auf die regionale Generalstaatsanwaltschaft, als "Antwort" seien 16 Rebellen mit Verbindungen zu regimefeindlichen Gruppen in einem Gefängnis gehenkt worden.

Sarawan liegt in der iranischen Grenzprovinz Sistan-Belutschistan. In der Bergregion sind unter anderem Drogenhändler und sunnitische Rebellen aktiv. Immer wieder kommt es dort zu Gewalttaten. Mehr als 90 Prozent der Iraner sind Schiiten. Die sunnitischen Minderheiten leben hauptsächlich in den Grenzregionen. Sie fühlen sich benachteiligt und fordern mehr Autonomierechte.

uh/wl (afp,rtr,dpa)

Samstag, 26. Oktober 2013

Sechsfacher Mörder im US-Bundesstaat Arizona hingerichtet - DIE WELT

In den USA ist ein sechsfacher Mörder mit der Giftspritze hingerichtet worden. Nach Angaben der Strafvollzugsbehörden starb der 43-jährige Robert Jones am Mittwoch (Ortszeit) in einem Gefängnis im US-Bundesstaat Arizona. Damit stieg die Zahl der in diesem Jahr in den USA hingerichteten Menschen auf 32. Jones war im Jahr 2000 zum Tode verurteilt worden, weil er vier Jahre zuvor bei zwei Raubüberfällen in der Stadt Tuscon sechs Menschen getötet hatte.

Tochter entdeckt ihre Mutter leblos in der Küche | Rentnerin (88) gefesselt ... - BILD

Schwelm – Für die Tochter muss es der schlimmste Moment ihres Lebens gewesen sein: Sie fand ihre Mutter morgens tot in der Küche liegend.

Waltraud Fink (88) wurde hier ermordet: Die Arme der alten Dame waren mit Blutergüssen übersät und auf dem Rücken gefesselt. Sie hatte einen Knebel im Mund und Würgemale am Hals.

KALTBLÜTIGER MORD IN SCHWELM!

Oberstaatsanwalt Wolfgang Rahmer ist schockiert über das brutale Vorgehen: „Der alten Dame wurden die Rippen gebrochen, dann wurde sie am Boden fixiert. Sie ist durch das massive Würgen oder später am Knebel erstickt."

Danach durchwühlte der Täter die komplette Dachgeschoss-Wohnung nach Beute.

Er riss alle Schubladen raus, öffnete die Schränke. Thomas Hauck, Leiter der Mordkommission: „Die Rentnerin war nicht vermögend. Wie viel Bargeld sie zu Hause hatte, wissen wir nicht."

Auf dem Küchentisch lag ihr geleertes Portmonee. Die Ermittler vermuten, dass der Täter ein paar Euro erbeutete. Warum ausgerechnet Waltraud Fink zum Opfer wurde, ist unklar. Rahmer: „Die alte Dame könnte ein Zufallsopfer sein.

Wir suchen dringend Zeugen, die Frau Fink am 22. Oktober noch gesehen haben." Das letzte Lebenszeichen stammt morgens um 8??Uhr vom Pflegedienst, am Abend wurde sie vermutlich getötet.

Hinweise an die Polizei: (02331) 9862066.

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Freitag, 25. Oktober 2013

„Mörder jagen - ein Mordsspaß“ - Merkur Online

Zusammen mit der LRA-Musi um Landrat Josef Niedermaier trat der Ascholdinger Krimiautor und Veterinäroberrat Dr. Georg Unterholzner am Dienstagabend im Oberhauser-Saal in Egling auf.

Seit dem Hochwasser 2002 besteht eine enge Freundschaft zwischen Bad Tölz und der Partnergemeinde Obernzell. „2013 ist beim Hochwasser ein ganzer Ortsteil bis unter den Giebel abgesoffen", so Niedermaier. Aus Lust und Laune heraus sei die Idee zu dieser Benefizveranstaltung zugunsten der Flutopfer mit der LRA-Musi und dem „Schorsch" Unterholzner am Lesepult entstanden.

Aus seinen ersten vier Krimis („Die dritte Leich", „Schlachttage", „Mörderlatein" und „Die Gezeichneten") bastelte Unterholzner, der in einer Mischung aus Hochzeitslader und Scharfrichter auftrat, eine wahre Feuerwerks-Collage der Fälle. So ganz nebenbei entstand dadurch ein Psychogramm der jungen Ermittler Max und Kaspar sowie der Opfer.

Es beginnt im Internat Heiligenbeuern, wo Max und Kaspar ihren ersten Fall lösen, nämlich den Mord am Abt. Daneben tritt der „unsäglich blöde" Kriminaler Kurzer aus Wolfratshausen auf, der keine Chance gegen Max hat. Denn schon als 14-Jährigem war dem Karl May zu langweilig, und er las sich durch 300 Krimis von Agatha Christie bis zu Edgar Wallace. Dazu spielte die LRA-Musi den Soundtrack zum James-Bond-Film „Goldfinger", und zwar so, dass selbst Shirley Bassey neidisch werden könnte. „In meiner Umgebung, da bringt koana oan um, ohne dass i eam draukumm!": Zusammen mit Ermittler Huber - der beste des Polizeischul-Jahrgangs wurde von München nach WOR strafversetzt - frönen Max und Kaspar der Losung: „Mörder jagen - ein Mordsspaß".

Die Krimireise führt weiter übers Geretsrieder Café Waldmann auf die Alm, wo der Senner sich am guten Reutberger Bier labt, bis zur Wolfratshauser Bräuwirt-Bedienung Zenzl, die Max zuschreit, dass „der neue Krimi der Patrizia Heuschmidt da ist". Musikalisch umrahmt vom Kriminal-Tango aus der Feder von Hazy Osterwald.

Neben viel Blechmusik zupfte die „Katastrophen-Heidi" als Miss Moneypenny die Harfe. So schön kann eine Lesung sein, wenn der Autor ein stimmgewaltiger Schauspieler ist, der die Personen hörbuchreif ins Mikro spricht und die Band so professionell-einfühlsam wie die LRA-Band ist.

(Dieter Klug)

Mutmaßlicher bulgarischer Mörder war eine wandelnde Zeitbombe

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Maschsee-Mörder muss auf unbestimmte Zeit in Psychiatrie - T-Online

Prozesse

Maschsee-Mörder muss auf unbestimmte Zeit in Psychiatrie

24.10.2013, 11:13 Uhr | dpa

Der Angeklagte soll eine Frau getötet, zerstückelt und im Maschsee in Hannover versenkt haben. Foto: Sebastian Kahnert. (Quelle: dpa)

Hannover (dpa) - Der Fund einer zerstückelten Prostituierten im Maschsee in Hannover sorgte bundesweit für Entsetzen - jetzt ist ein Drogenkranker für die Bluttat zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden.

Der Angeklagte habe aus purer Mordlust getötet, sagte der Vorsitzende Richter Wolfgang Rosenbusch im Landgericht Hannover in seiner Urteilsbegründung. "Er wollte sehen, wie jemand stirbt, es ging ihm darum, die Kälte des Todes zu spüren", sagte Rosenbusch.

Das Gericht stufte den von Gewaltfantasien getriebenen 25-Jährigen aufgrund einer schweren Persönlichkeitsstörung und wegen seines Alkohol- und Drogenmissbrauchs als erheblich vermindert schuldfähig ein. Deshalb verhängte es trotz der Verurteilung wegen Mordes keine lebenslange Haftstrafe, stattdessen kommt der Verurteilte auf unbestimmte Zeit direkt in die Psychiatrie. Nur wenn der Täter vor Ende der zwölfjährigen Haftzeit für geheilt erklärt wird, soll er in ein Gefängnis verlegt werden - ansonsten bleibt er auch über die zwölf Jahre hinaus in der geschlossenen Klinik.

Der von Tötungsfantasien besessene junge Mann hatte sein 44 Jahre altes Opfer nach Überzeugung der Richter im vergangenen Jahr zufällig im Rotlichtviertel kennengelernt und später in seiner Wohnung erstochen. Danach zerstückelte er die aus Ibbenbüren in Nordrhein-Westfalen stammende Frau und warf sie in den Maschsee, der ein beliebtes Ausflugsziel in der Innenstadt von Hannover ist.

Auslöser für die Tat soll gewesen sein, dass die Frau sich über die rechtsradikalen Ansichten des Täters lustig machte. "Er hat sie benutzt, um seinen Fantasien zum Durchbruch zu verhelfen", sagte der Vorsitzende Richter Wolfgang Rosenbusch.

Der junge Mann hatte in der Verhandlung das Verbrechen bestritten und seine Freundin als Täterin dargestellt. Die 37-Jährige beschuldigte als Zeugin jedoch den Angeklagten und sagte aus, sie habe nur unter Zwang bei der Beseitigung der Toten geholfen. Die Gewaltfantasien machten den 25-Jährigen zu einer tickenden Zeitbombe, betonte sie. Völlig ruhig und ohne Reuegefühl habe er ihr angekündigt, weiter töten zu wollen. Für die Tatzeit selber hatte die Freundin ein Alibi, das Gericht schenkte der Schilderung des Angeklagten aber auch keinen Glauben. "Mehr an Indizien braucht man nicht, um einen Täter der Tat zu überführen", sagte Richter Rosenbusch.

Im Prozess um das aufsehenerregende Verbrechen hatte ein psychiatrischer Sachverständiger dem Angeklagten eine schwere Persönlichkeitsstörung attestiert und von einem hohen Rückfallrisiko gesprochen. Er sei von Gewalt- und Tötungsfantasien besessen gewesen, die plötzlich zum Ausbruch gekommen seien. Der junge Mann habe sich seit langem gedemütigt gefühlt und dann impulsiv zu der Tat entschlossen.

Weitere extreme Gewalttaten seien jederzeit denkbar und die Chancen einer Therapie klein, sagte der Psychiater. In der Wohnung des Mannes hatten die Fahnder neben Messern und einer Armbrust auch ein Foto des norwegischen Mörders Anders Breivik gefunden. "Die Wiederholungsgefahr ist groß", sagte auch Richter Rosenbusch.

Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer am Montag eine lebenslange Haftstrafe gefordert. Der Verteidiger dagegen plädierte auf Freispruch aus Mangel an Beweisen, für den Fall einer Verurteilung wollte er die Tat als Totschlag gewertet wissen.

24.10.2013, 11:13 Uhr | dpa