Montag, 18. Februar 2013

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Geheimdienst-General und Richter getötet - www.dw.de

Zwei Selbstmordattentäter haben im Norden des Irak einen ranghohen Geheimdienstoffizier mit in den Tod gerissen. Brigadegeneral Auni Ali sei in Tal Afar nahe Mossul bei dem Sprengstoffanschlag vor seinem Haus zusammen mit drei Leibwächtern umgekommen, teilten Vertreter von lokaler Polizei und Rettungsdiensten mit. Er hatte die wichtigste Ausbildungsstätte des Geheimdienstes im Irak geleitet.

In Tus Churmatu, ebenfalls im Norden, wurde laut Sicherheitsvertretern auch ein prominenter Richter getötet. Unbekannte hätten mit Magneten eine Sprengladung am Auto des Richters Ahmed al-Bajati befestigt und gezündet, hieß es. Sein Sohn erlitt Verletzungen. Al-Bajati, der früher im Kampf gegen den Terrorismus tätig war, hatte Todesdrohungen erhalten. Er hatte 2012 ein Lösegeld von 150.000 Dollar zahlen müssen, um die Freilassung seines damals entführten Sohnes zu erreichen.

Sicherheitskräfte und Justiz im Visier

In Hit nordwestlich der Hauptstadt Bagdad wurde zudem ein Armeeoffizier durch einen Sprengsatz getötet, zwei Soldaten wurden verletzt.

Im Irak ist nach dem Abzug der US-Truppen im Dezember 2011 wieder der alte Machtkampf zwischen der schiitischen Mehrheit und der sunnitischen Minderheit voll entbrannt. Die Zahl der Anschläge nimmt wieder zu.

Erst am Freitag waren wieder zehntausende Sunniten auf die Straße gezogen, um sich gegen die Diskriminierung durch die schiitische Regierung in Bagdad unter Nuri al-Maliki zu wehren. Sie fühlen sich an den Rand der Gesellschaft gedrängt und fordern Malikis Rücktritt. Die Sunniten beklagen zudem einen angeblich wachsenden Einfluss des Iran.

SC/re (rtre, afp, dpa, AP)

Sonntag, 17. Februar 2013

Sportstar wegen Mordes angeklagt - Hamburger Abendblatt

16.02.13

Model Reeva Steenkamp getötet

Hat Oscar Pistorius seine Freundin vorsätzlich getötet? Dienstag ist die nächste Anhörung. Sponsoren stoppen Werbekampagnen.

Kapstadt. Als die Mordanklage verlesen war, griff Henke Pistorius über die kleine Holzbrüstung, die im Gerichtssaal C des Magistrate Court von Pretoria Zuschauer und Angeklagte trennt. Er berührte seinen Sohn Oscar Pistorius am Arm. Eine Geste der Unterstützung. Der berühmte Leichtathlet, dem die Staatsanwaltschaft "vorsätzlichen Mord" an seiner Freundin Reeva Steenkamp vorwirft, blieb stehen. Eine Sekunde lang schauten sich Vater und Sohn in die Augen. Ein Blick, der Vertrautheit signalisieren sollte, aber doch voller Fragen war. Dann ergriff ein Polizist den Arm des Mordverdächtigen und führte ihn aus dem voll besetzten Saal.

Pistorius bleibt bis mindestens Dienstag in einer Zelle der Brooklyn-Polizeistation von Pretoria. Haftrichter Desmond Nair stimmte dem Antrag der Verteidigung zu, dass der 26 Jahre alte Verdächtige bis dahin nicht in die Untersuchungshaft eines Gefängnisses verlegt wird. Bei der Anhörung am Dienstag, bei der keine Kameras zugelassen sein werden, wird über den Antrag des Paralympic-Stars entschieden, gegen Kaution freizukommen. Seine Anwälte müssen bis dahin nachweisen, dass es sich nach südafrikanischem Recht um Anschuldigungen der "Section 5" handelt, worunter schwere Verbrechen fallen. In diesem Fall kann Kaution gewährt werden. Hingegen würde eine Klassifizierung unter "Sektion 6" (extrem schwere Verbrechen) einen solchen Antrag nahezu aussichtslos machen.

Das Gericht hat zudem noch nicht bekannt gegeben, ob es die Anklage auf "vorsätzlichen Mord" zulässt. Falls der Sportler in diesem Punkt schuldig gesprochen wird, könnte er zu lebenslanger Haft verurteilt werden, bei der eine vorzeitige Entlassung äußerst unwahrscheinlich wäre.

Oscar Pistorius hatte sein Gesicht in den Händen verborgen, als die Staatsanwaltschaft die Anklage vortrug. Der südafrikanische Leichtathletik-Star, dem von Kindheit an beide Unterschenkel fehlen und der sich mithilfe von Karbonprothesen als Sprinter sechs Goldmedaillen bei Paralympischen Spielen erkämpfte, brach in Tränen aus. Er ließ sich auch von Richter Nair nicht beruhigen. "Er ist aufgewühlt, aber es geht ihm gut", hatte sein Anwalt zuvor gesagt.

Unmittelbar nach dem Gerichtstermin verbreitete Pistorius' Management mit der Familie eine gemeinsame Erklärung. Pistorius wolle der Familie des getöteten Models Reeva Steenkamp "sein tiefes Mitgefühl" übermitteln. Die Mordvorwürfe würden "auf das Schärfste" bestritten, heißt es in der von London aus verschickten Mitteilung. Es handele sich um eine "schreckliche, schreckliche Tragödie".

Über die Darstellung von Pistorius, wie es zu dieser Tragödie kommen konnte, gibt es noch keine bestätigten Angaben. Seit November sollen er und die blonde Reeva Steenkamp ein Paar gewesen sein. Fest steht bislang: Am frühen Donnerstagmorgen wurde die Polizei zu seinem Haus im Osten von Pretoria gerufen, wo Sanitäter erfolglos versuchten, das Model wiederzubeleben. Die 29 Jahre alte Frau war von vier Kugeln getroffen worden. Außer der Getöteten und dem Verdächtigen befand sich nach Angaben der Polizei zum Zeitpunkt der Schüsse niemand anderes im Haus. Eine Pistole vom Kaliber 9 mm wurde sichergestellt.

Zunächst hatte es geheißen, Pistorius habe seine Freundin für einen Einbrecher gehalten. Das Statement wurde aber nicht bestätigt. Offiziell teilte eine Polizeisprecherin mit, diese Information stamme nicht von der Polizei. Sie erwähnte eine nicht bestätigte Zeugenaussage, wonach es Schreie gegeben habe, bevor die Schüsse fielen. Zudem sprach sie von Zwischenfällen "häuslicher Art", die es in der Vergangenheit in Pistorius' Haus gegeben habe.

Binnen weniger Stunden distanzierten sich am Freitag viele Sponsoren von dem Sportler, der nicht nur in seinem Heimatland als Held gefeiert wurde und als erster Behindertensportler der Welt gilt, den seine Leistungen zum Millionär machten. In Südafrika ließ der private Fernsehsender M-Net Plakate mit dem Werbeträger abnehmen. Der Prothesenhersteller Ossur kündigte an, eine Entscheidung über die Fortsetzung des Sponsoren-Vertrags nach dem Verfahren treffen zu wollen. Der Sportartikelhersteller Nike stoppte eilig eine Werbekampagne mit Pistorius und nahm Plakate vom Markt, die den Sprinter in einem Startblock zeigen.

Allzu makaber klingen plötzlich Slogans wie: "I am the bullet in the chamber" (Ich bin die Kugel in der Kammer). Ein entsprechender Werbespot wurde von Pistorius' Homepage entfernt.

Ein Schmerz, der nie vergeht - Hamburger Abendblatt

16.02.13

Rechtsextremismus

Die Schwester des Hamburger NSU-Opfers erzählt im Brief an den Bundespräsidenten von der Zeit nach dem Mord. Gaucks Einladung lehnt sie ab.

Hamburg. Am 11. November 2011 klingelt Aysen Tasköprüs Telefon. Ein Arbeitskollege ruft sie an, er ist aufgeregt. "Aysen, mach sofort den Fernseher an!" Doch noch kommt sie nicht dazu. Wieder klingelt es, diesmal ist ein Beamter der Kriminalpolizei dran. Er hatte in dem Mord an Aysens Bruder Süleyman Tasköprü ermittelt. Und er sagt der Schwester, dass sich die Mörder ihres Bruders umgebracht hätten. Es ist der Tag, an dem sie auch erfährt, dass ihre Großmutter in der Türkei gestorben ist.

"Ich habe in dieser Nacht nicht geschlafen, ich musste mich ständig übergeben. Am nächsten Tag hätte ich Frühdienst gehabt, aber ich konnte nicht zur Arbeit gehen. Das Telefon klingelte ununterbrochen, Presse und Fernsehen wollten Interviews."

Aber Aysen Tasköprü wollte nur ihre Ruhe. So schreibt sie über den Tag, an dem die rechtsterroristische Gruppe des selbst ernannten "Nationalsozialistischen Untergrunds" aufflog. Am 11. November veröffentlichte die Bundesanwaltschaft eine kurze Mitteilung, in sprödem Amtsdeutsch. Doch die Nachricht schlug mit schrecklicher Wucht ein: Der Polizistenmord von Heilbronn und die über Jahre hinweg verübten Morde an acht türkischen und einem griechischen Ladenbesitzer - all das soll auf das Konto derselben rechtsextremistischen Täter gegangen sein.

Lesen Sie hier den Brief der Schwester im Wortlaut

Auch Süleyman Tasköprü soll ihr Opfer sein. Am 27. Juni 2001 fand ihn sein Vater am Boden im Laden der Familie in Bahrenfeld. Die Täter hatten Tasköprü mit gezielten Kopfschüssen hingerichtet. Er starb noch am Tatort. In den Armen seines Vaters.

Mehr als ein Jahr nach Bekanntwerden der Mordserie hat Bundespräsident Joachim Gauck die Angehörigen der NSU-Opfer für den kommenden Montag ins Schloss Bellevue nach Berlin eingeladen. Doch die Schwester Aysen Tasköprü wird diese Einladung nicht annehmen. Sie hat einen Brief an Gauck geschrieben. Er liegt dem Abendblatt vor. Ohne ihre Anwältin fühle sie sich dem Besuch nicht gewachsen. Doch nur die Angehörigen seien zu Gauck eingeladen, nicht die Rechtsbeistände. Ihre Geschichte möchte die Schwester dem Präsidenten dennoch erzählen. Erstmals spricht eine Angehörige des Hamburger NSU-Opfers vom Leben der Familie nach dem Tod ihres Bruders. Und sie klagt an.

"Die Menschen, die sich jetzt mit einem Bild von meinem Bruder zeigen, die behaupten, uns zu kennen und in unserem Namen zu sprechen: Wo wart Ihr 2001? Meine Nichte ist nicht erst seit 2011 Halbwaise, mein Bruder ist nicht durch seine Ermordung zu einem anderen Menschen geworden. Für uns klingt das wie Hohn. Damals hat niemand um meinen Bruder getrauert. Heute ist er Euch auf einmal so wichtig."

Und auch dem Staatsoberhaupt macht Aysen Tasköprü Vorwürfe: "Ihnen, Herr Bundespräsident Gauck, ist mein Bruder doch nur wichtig, weil der NSU ein politisches Thema in Deutschland ist." Und sie fragt: "Was wollen Sie an unserem Leid ändern? Glauben Sie, es hilft mir, wenn Sie betroffen sind?"

Noch im November 2012 hatte die Türkische Gemeinde in Deutschland um einen gemeinsamen Empfang mit dem Bundespräsidenten und den Angehörigen gebeten. In einem Schreiben des Bundespräsidialamtes hieß es, man werde von einem Treffen in diesem Rahmen "absehen", aber mit "allen Mitteln des Amtes weiter daran arbeiten". Auf Nachfrage heißt es heute, der Präsident habe schon damals eine Einladung der Angehörigen geplant. Gauck habe aber noch das Treffen mit Politikern des Untersuchungsausschusses Anfang Februar abwarten wollen.

Aysen Tasköprü bedankt sich in ihrem Brief für die Einladung. Doch annehmen werde sie diese nicht. Tasköprü möchte sich nicht fotografieren lassen, möchte auch kein Interview geben. Zu tief sitzt der Schmerz. Im November 2011, als die Mordserie aufflog, sei ihr Bruder ein zweites Mal gestorben.

"Etwas in mir ist zerbrochen. Körper und Geist gehen ihre eigenen Wege. Mein Leben entgleitet mir."

1974 wurde Aysen Tasköprü in der Türkei geboren, seit 1979 lebt sie in Deutschland, ging hier zur Schule, machte eine Ausbildung und begann eine Arbeit. Sie gründete eine Familie, ihr Sohn kam zur Welt. "Ich fühlte mich als Deutsche mit türkischen Wurzeln." Im März 2011, Monate vor der Nachricht vom NSU, hatte sie noch gelacht, über diese eine Begegnung, die sie erlebt hat in Deutschland, ihrer Heimat. Eine Sachbearbeiterin bei der Behörde habe ihrem Sohn gesagt, er sei kein Deutscher. Schließlich habe er keinen deutschen Pass. Der Junge verstand nicht, was die Frau meinte. Zu Hause erklärte Tasköprü ihrem Kind, warum die Frau im Rathaus das so gesagt hatte. Heute kann sie darüber nicht mehr lachen.

"Ich hatte mal ein Leben und eine Heimat. Ich habe kein Leben mehr. Ich bin nur noch eine leere Hülle, die versucht, so gut es geht zu funktionieren."

Betäubt vom Schmerz. Unendlich traurig. Und Aysen Tasköprü ist verunsichert von einem Land, das ihr kein Gefühl der Sicherheit mehr gibt. Deutschland macht ihr Angst. Nachdem klar war, dass Neonazis Süleyman erschossen hatten, richtete die Familie eine Telefonkette ein. Wenn sich jemand meldet, sollen schnell alle alarmiert werden. Die Mutter von Aysen und Süleyman geht kaum noch aus dem Haus. Und nie allein. Der Vater möchte die Familie am liebsten in die Türkei zurückbringen. Aysen Tasköprü machte ein Kur, drei Wochen lang. Doch auch danach konnte sie nicht zurück an ihre Arbeitsstelle. Der Arzt bescheinigte ihre Arbeitsunfähigkeit. Doch die Krankenkasse habe das nicht hinnehmen wollen, schreibt Tasköprü. Sie solle sich Urlaub nehmen. Seitdem werde sie zwischen ihrem Arbeitgeber, der Krankenkasse und der Arbeitsagentur hin- und hergeschubst, schreibt sie in dem Brief an den Bundespräsidenten.

Und im Kopf bleiben die Bilder. Sie lassen sich nicht einfach wegschubsen. Nachts sei ihr Sohn von den Albträumen der Mutter aufgewacht. Als sie zum ersten Mal Berichte über den Mord an ihrem Bruder im Fernsehen sah, konnte Tasköprü nicht aufhören zu schreien.

"Da lag mein Bruder in seinem eigenen Blut auf den rot-weißen Fliesen, die ich so gut kannte. Ich sehe seine zierlichen Hände und ich erkenne seine Armbanduhr. Und kein Lächeln auf seinen Lippen. Er ist ermordet worden und liegt auf den kalten Kacheln in seinem eigenen Blut."

Es war auf der Beerdigung in der Türkei, als Aysen Tasköprü ihren Bruder das letzte Mal gesehen hat. Das letzte Mal, bevor seine Leiche auf dem Bildschirm im deutschen Fernsehen flackerte - als Opfer von Neonazis. Es sind Tage, an denen sich die junge Frau oft an die Bestattung in der Türkei 2001 erinnert. Sie durfte ihn bei der Zeremonie nicht berühren, der Prediger hatte es verboten. Aysen Tasköprü gab ihrem Bruder Süleyman trotzdem einen Kuss.

"Er war in weiße Tücher eingewickelt. Er war bleich und so kalt, aber sein Mund sah aus, als ob er lächelt."

Im Spätsommer 2011, Monate vor Bekanntwerden der Mordserie, klingelte eine Beamtin der Kriminalpolizei bei den Tasköprüs an der Tür. Sie brachte die persönlichen Gegenstände von Süleyman zurück, die Armbanduhr, die Brille. Neue Spuren zu den Tätern hatte die Polizei damals nicht. Heute ist die Mordserie des NSU auch die Geschichte eines großes Staatsversagens. Polizei und Verfassungsschutz fischten nicht nur im Trüben, sie blockierten sich teilweise gegenseitig, gingen Hinweisen auf ein rechtsextremes Motiv der Tat nicht entschlossen nach.

Am Ende ihres Briefes an Joachim Gauck richtet sich Aysen Tasköprü noch einmal direkt an den Bundespräsidenten. Sie wünsche sich, dass er als Erster Mann im Staat helfen könnte, Antworten zu finden. Emphatische Einladungen aber würden nicht reichen, schreibt sie. Sondern nur Taten.

"Können Sie mir helfen? Wir werden sehen. Mit freundlichen Grüßen, Aysen Tasköprü."

10 000 Tiere werden getötet: Vogelgrippe-Virus bei Brandenburger Enten entdeckt - FOCUS Online

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Kurznachrichten

Kabul (dpa) - Bei einem Luftangriff der Internationalen Schutztruppe Isaf im Osten Afghanistans sind nach Informationen eines lokalen Fernsehsenders zehn Menschen getötet worden. Militärhubschrauber hätten in der Nacht ein Dorf in der Provinz Kunar attackiert, berichtete Tolo TV. Dabei seien fünf Kinder, vier Frauen und ein Mann gestorben, sagte der Provinzchef. Ein Sprecher der Nato-geführten Isaf erklärte, die internationale Truppe sei sich der Anschuldigungen bewusst und nehme sie «sehr ernst». Die Situation werde derzeit untersucht.

Quelle: n-tv.de

Vater in Bayreuth ermordet 28-Jähriger muss in Psychiatrie - Bayerischer Rundfunk

Zum Prozessauftakt gestand der junge Mann die Tat. Sein Rechtsanwalt verlas eine entsprechende Erklärung seines Mandanten. Darin räumte der 28-Jährige die Tat ein, schwieg aber zum Motiv und zu den genaueren Umständen.

58 Messerstiche

Bereits vor der Tat war der 28-Jährige wegen einer paranoiden Schizophrenie in Behandlung. Weil er aber seine Medikamente absetzte, litt er laut Staatsanwaltschaft zur Tatzeit Ende August 2012 unter Halluzinationen und Wahnvorstellungen. Gutachtern zufolge fügte er seinem schlafenden Vater in der gemeinsamen Wohnung mindestens 58 Messerstiche zu. Danach verständigte er selbst die Polizei und ließ sich widerstandslos festnehmen. Seitdem ist der Mann in einer Klinik untergebracht.

Psychische Probleme waren bekannt

Als Motiv sieht die Staatsanwaltschaft mangelnde Anerkennung durch den Vater. Der Angeklagte aus dem Landkreis Bamberg hatte nach seinem Realschulabschluss eine Ausbildung absolviert, konnte aber bereits seit 2008 wegen seiner psychischen Probleme nicht mehr arbeiten.