Montag, 4. November 2013

Drama um Radio-France-Reporter: Zwei Journalisten in Mali ermordet - STERN.DE

Die Leichen von Ghislaine Dupont und Claude Verlon seien am Samstag in der Nhe der Stadt Kidal von einer franzsischen Armeepatrouille gefunden worden, sagte ein Sprecher der Streitkrfte. Nach Angaben eines malischen Behrdenvertreters wiesen sie viele Schusswunden auf. Wer fr die Tat verantwortlich ist, war zunchst unklar. Ein Vertreter der Tuarag-Rebellengruppe MNLA war Zeuge der Entfhrung: "Als unser Interview fertig war, haben sie einen Anruf bekommen, von jemanden aus der Stadt. Sie hatten wohl einen Termin. Die Details kenne ich nicht. Sie haben das Telefon an ihren Fahrer weitergegeben, damit der den Treffpunkt ausmachen konnte. Ich habe sie noch zu Tr gebracht. Ich ging zurck und hrte dann ein ungewhnliches Gerusch. Ihr Auto stand nur etwa 10 Meter von meiner Tr entfernt. Als ich nachschaute, stand dort ein Pick Up, neben ihrem Auto. Ein Mann mit einer Waffe stand dort. Er sah mich und rief, ich solle wieder ins Haus gehen. Dann hrte ich, wie das Auto wegfuhr. Ein Schuss wurde auch abgegeben, wohl in die Luft. Es waren mehrere Mnner, aber ein Abzeichen einer bestimmten Organisation konnte ich nicht sehen." Die beiden 51 und 58 Jahre alten Journalisten arbeiteten fr Radio France Internationale (RFI). Der franzsische Prsident Francois Hollande sprach von einem abscheulichen Verbrechen und kndigte an, mit den Vereinten Nationen und den malischen Behrden bei den Ermittlungen zusammenzuarbeiten. ORT: KIDAL (MALI), PARIS (FRANKREICH) Schlieen

Hasan Y. ermordet Patrick D. Mörder darf mit dessen Kind 2,5 Jahre zusammen leben.

Hasan Y. ermordet Patrick D. Mörder darf mit dessen Kind 2,5 Jahre zusammen leben.
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Sonntag, 3. November 2013

Zwei Todesopfer in Athen: Mitarbeiter der griechischen Neonazi-Partei getötet - FOCUS Online

Fotocredits:

dpa (4), FOCUS Online, Reuters, Zoomin.tv, REUTERS/dpa (2), dpa / Uwe Anspach, dpa / Valdrin Xhemaj, dpa / Caroline Seidel, Thomas Kettner/Sportsmagazin.at, Melissa Murphy
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Halloween - Polizeieinsatz wegen "Kettensägen-Mörder" - Frankfurter Rundschau

Wenn die Streiche von Kindern und Jugendlichen an Halloween zu Sachschäden führen, kann das ernsthafte Folgen haben. „Andere auf die Schippe zu nehmen ist an sich kein Problem", sagte die Rechtsanwältin Eva Becker, Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV). „Aber in dem Moment, in dem Schäden an Sachen oder Personen entstehen, hört der Spaß auf." Schon wer das Türschloss mit Leim verklebt oder eine Farbbombe gegen die Hauswand wirft, begeht mutwillige Sachbeschädigung.

Foto: dpa

Athen: Mitglieder von Neonazi-Partei ermordet

Zwei Mitglieder der rechtsradikalen Partei Goldene Morgenröte sind in der Nacht zum Samstag in Athen ermordet worden. Immer mehr Menschen fürchten sich nun vor instabiler werdenden politischen...
From: zoominde
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Joao Rodrigo Silva Santos Beheaded By Drug Lords - Brazilian Soccer Player Killed

Former Brazilian footballer Joao Rodrigo Silva Santos has reportedly been kidnapped and decapitated by suspected drug traffickers in Rio de Janeiro. As confi...
From: Iivenews
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Mörder erbeutete einen Pfennig - Mittelbayerische

Eva war ein begabtes junges Mädchen, das immer fröhlich war und wie auf diesem Bild gerne Theater spielte. Ein 17-Jähriger bachte sie 1985 grausam um. Fotos: Archiv, Fritz Winter, Gabi Schönberger (2)

Von Fritz Winter, MZ

Weiden. Der ehemalige Weidener Kripo-Chef Walter Fritsch ist ein Kriminaler alter Schule mit einer exzellenten Menschenkenntnis. „Wenn Du nur einen Funken Anstand im Leib hast, dann weißt Du, was Du jetzt zu tun hast", sagte er an Silvester 1985 zu einem 17-jährigen Metzgerlehrling. Dann spielte er ihm ein Tonband vor. Darauf ist ein verzweifelter Vater zu hören, der der Polizei berichtet, dass er soeben seine zehnjährige Tochter blutüberströmt tot in der Wohnung gefunden hat. Der junge Mann, Anführer der Mofarocker-Gruppe „Soldiers", bricht zusammen. „Ja ich wars", gesteht er kleinlaut.

Verletzungen im Genitalbereich

Fritsch hatte einen der grausamsten Kriminalfälle in der Stadt Weiden gelöst. Vier Woche lang tappte die Kriminalpolizei im Dunkeln, nachdem in der Nacht vom 25. auf 26. November 1985 die zehnjährige Eva im Hause ihrer Eltern am Unteren Markt 27 gefunden worden war. Das Mädchen wurde brutal mit den Händen gewürgt, dann stach ihm der Täter mit einem 30 Zentimeter langen Pizzamesser in die Gurgel. Schließlich verknotete er ein Bein ihrer Hose um den Hals. Verletzungen im Genitalbereich wiesen darauf hin, dass der Täter möglicherweise auch sexuelle Absichten hatten. Vergewaltigt wurde die Zehnjährige jedoch nicht.

Ein passendes Motiv für die Bluttat fand die Kriminalpolizei zunächst nicht. Die Familie war in Weiden bekannt und beliebt – der Vater als Fachlehrer und Künstler geschätzt und seine Frau ebenfalls als Künstlerin geachtet. In das noch im Umbau befindliche historische Ackerbürgeranwesen am Unteren Markt war die Familie erst vor kurzem gezogen. Im Erdgeschoss befand sich die Kneipe Harlekin – das Haus konnte sowohl von der Wirtschaft aus wie auch von einem separaten Hintereingang her betreten werden. Was den Ermittlern auffiel: Am Tatabend waren die Türen nicht abgesperrt. Möglicherweise hatte ein Untermieter es vergessen. Eva, die heute 38 Jahre alt wäre, galt als sehr intelligentes, freundliches, musisches Kind. Soeben war sie nach der Grundschule an das örtliche Augustinus-Gymnasium gewechselt. Feinde, so die Kripo-Erkenntnisse, hatte die Familie nicht. Auch große Wertsachen waren in dem Haus nicht zu holen.