Beirut/Damaskus - Vororte von Syriens Hauptstadt Damaskus waren vor allem das Ziel von schweren Luftangriffen der Regierungssoldaten. Nach Angaben von Aktivisten kamen dabei mindestens 34 Menschen ums Leben, unter ihnen acht Kinder und sieben Frauen.
Die Kinder sowie zwlf Erwachsene seien am Sonntag bei Attacken auf den Bezirk Ghuta im Osten von Damaskus gettet worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle fr Menschenrechte mit. Sechs der acht Kinder, die bei dem Angriff in dem Ort Muadamijat al-Scham sdwestlich der Hauptstadt gettet wurden, gehrten zur selben Familie. Nach Angaben der Organisation wurden seit Beginn des Konflikts im Mrz 2011 insgesamt 3500 Kinder gettet. Die brigen Opfer seien in anderen Orten rund um Damaskus sowie in Stdten in den brigen Landesteilen ums Leben gekommen, hie es weiter.
Nach Angaben der Beobachtungsstelle war das Bombardement am Sonntag eines der schwersten in dem seit 22 Monaten andauernden Konflikt. Auch auf den Straen vieler Vororte lieferten sich Rebellen und Regierungstruppen heftige Kmpfe. Dabei seien am Wochenende zustzlich zehn Rebellenkmpfer gettet worden.
Den Angaben zufolge bombardierte die Luftwaffe auch den Vorort Daraja im Sdwesten von Damaskus, whrend die Artillerie die Vorstdte Duma und Beit Sahem beschoss. Auch in mehreren Vierteln im Sden der Hauptstadt habe es Gefechte mit den Aufstndischen gegeben. Damaskus ist heftig umkmpft zwischen Rebellen und Regierungstruppen, die seit Wochen versuchen, die Umgebung der Hauptstadt wieder unter ihre volle Kontrolle zu bekommen.
Die Angaben ber die Luftangriffe konnten von unabhngiger Seite nicht berprft werden. Die staatlichen Medien berichteten zunchst nicht ber die Attacken.
Seit Beginn des Aufstands im Mrz 2011 gegen Prsident Baschar al-Assad kamen mehr als 60.000 Menschen ums Leben.
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