Mönchengladbach (RP). Wegen Totschlags und Fahrens ohne Fahrerlaubnis muss sich jetzt ein Jülicher (49) vor dem Mönchengladbacher Schwurgericht verantworten. Am ersten Prozesstag wurde nur die Anklage verlesen. Die Staatsanwältin wirft dem 49-Jährigen vor, am 27. April nach einem Streit seine Lebensgefährtin in deren Wohnung an der Hohenzollernstraße mit sieben Messerstichen getötet zu haben. Hintergrund soll ein Streit um Geld gewesen sein.
Am Tag zuvor habe die Freundin erfahren, dass sich der Angeklagte von ihren Brüdern 500 Euro leihen wollte. Damit war die Frau offenbar nicht einverstanden. Die Auseinandersetzung zwischen dem eifersüchtigen Partner und dem Opfer wurde offensichtlich auch am Tattag noch in der Wohnung der Lebensgefährtin fortgesetzt. Sie soll gedroht haben, sich von ihm zu trennen, und den Partner geohrfeigt haben. Der Angeklagte riss sie zu Boden und griff nach einem Küchenmesser, so das Ergebnis der Ermittlungen. Damit soll der Angeklagte siebenmal in die Vorder- und Rückseite des Oberkörpers der Frau gestochen haben. Das Opfer verblutete noch am Tatort. Danach habe der 49-Jährige die Freundin ins Bett gelegt, zugedeckt und die Schlafzimmertür verschlossen.
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