Donnerstag, 24. Oktober 2013

Richter: „Aus Mordlust getötet“: Landgericht verurteilt Maschsee-Mörder zu ... - FOCUS Online

Fotocredits:

dpa (10), dpa / Julian Stratenschulte/Archiv, dpa / Sebastian Kahnert, Photo © 2013. Playboy Deutschland Publishing GmbH (2), Zoomin.tv (3), dpa / Stephanie Pilick, dpa / Bernd von Jutrczenka (2), dpa / Rolex Dela Pena, dpa / Arno Burgi, dpa / Hao Bin (2), dpa / Lukas Coch, dpa / Dai Kurokawa, dpa / Yahya Arhab, dpa / Kay Nietfeld, dpa / Marius Becker, dpa / Jason Szenes, dpa / Filip Singer (3), dpa / Felipe Trueba, dpa / Roland Weihrauch (2), dpa / Carsten Rehder, dpa / Nicolas Bouvy, dpa / Igor Kovalenko, dpa / Patrick Pleul (2), dpa / Georgi Licovski, dpa / Yna, dpa / Michael Kappeler, dpa / Friso Gentsch, dpa / Hotli Simanjuntak (2), dpa / Sarah Conard (2), dpa / Lars Roenboeg, dpa / Joe Castro, dpa / Boris Roessler, dpa / Daniel Reinhardt, dpa / Frank Rumpenhorst, dpa / Rainer Jensen (2), dpa / Mimimasa Mayama (2), dpa / Narong Sangnak, dpa / Wolfgang Kumm, dpa / Michael Reynolds (2), dpa / Ingo Wagner, dpa / Facundo Arrizabalaga, dpa / Karl-Josef Hildenbrand, dpa / Julian Stratenschulte, dpa / Dennis M. Sabangan, dpa / Jan Woitas, dpa / James Morgan, dpa / Ole Spata, dpa / Adrian Bradshaw, dpa / Maja Hitij, dpa / Patrick Seeger, dpa / Marcelo Sayao, Elitepartner (4), Playboy, FOCUS Magazin, colourbox, Franky Vivid, Reuters, ADAC, Getty, dpa / Andreas Gebert, Gregor Hebermehl, AFP, rts
Alle Inhalte, insbesondere die Texte und Bilder von Agenturen, sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur im Rahmen der gewöhnlichen Nutzung des Angebots vervielfältigt, verbreitet oder sonst genutzt werden.

Ehefrau getötet - Täter ist geständig - RP ONLINE

Am Tag zuvor habe die Freundin erfahren, dass sich der Angeklagte von ihren Brüdern 500 Euro leihen wollte. Damit war die Frau offenbar nicht einverstanden. Die Auseinandersetzung zwischen dem eifersüchtigen Partner und dem Opfer wurde offensichtlich auch am Tattag noch in der Wohnung der Lebensgefährtin fortgesetzt. Sie soll gedroht haben, sich von ihm zu trennen, und den Partner geohrfeigt haben. Der Angeklagte riss sie zu Boden und griff nach einem Küchenmesser, so das Ergebnis der Ermittlungen. Damit soll der Angeklagte siebenmal in die Vorder- und Rückseite des Oberkörpers der Frau gestochen haben. Das Opfer verblutete noch am Tatort. Danach habe der 49-Jährige die Freundin ins Bett gelegt, zugedeckt und die Schlafzimmertür verschlossen.

Anschließend setzte sich der Angeklagte ans Steuer eines Pkw, obwohl er gar keine Fahrerlaubnis besitzt. Er habe zu Verwandten nach Süddeutschland fahren wollen, hatte er der Polizei erklärt. Doch in Baden-Baden besann er sich und fuhr nach Jülich zurück. Hier erschien der Mann bei der Polizei. Mit dem Ausruf "Ich habe meine Frau umgebracht" gab sich der 49-Jährige als Täter zu erkennen.

Im Prozess vor der 7. Großen Strafkammer des Mönchengladbacher Landgerichts hatte der Angeklagte bisher allerdings noch keine Gelegenheit, eine Aussage zu machen. Der Prozess wird am 8. November fortgesetzt.

Mutmaßlicher bulgarischer Mörder war eine wandelnde Zeitbombe

Mehr News auf: http://netzplanet.net.
Views: 0
0 ratings
Time: 02:44 More in News & Politics

Maschsee-Mörder zu zwölf Jahren Haft verurteilt - DIE WELT

Im Prozess um den Maschsee-Mord in Hannover hat das Landgericht den angeklagten 25-Jährigen zu zwölf Jahren Haft verurteilt und in die Psychiatrie eingewiesen. Der von Gewaltfantasien getriebene Drogenkranke hatte nach Überzeugung der Richter eine 44 Jahre alte Prostituierte vor einem Jahr in seiner Wohnung erstochen.

Nach dem Mord zerstückelte er die Leiche und warf sie in den Maschsee. Auslöser war, dass die Frau sich über seine rechtsradikalen Ansichten lustig gemacht hatte. Der Angeklagte hatte die Tat bestritten.

Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer eine lebenslange Haftstrafe wegen Mordes, die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld sowie die Einweisung des Angeklagten in die Psychiatrie gefordert, was eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren ausgeschlossen hätte. "Wann, wenn nicht in diesem Fall", sagte Schenk. Der Angeklagte habe kein Mitgefühl und keine Reue gezeigt.

Die Nebenklage, die die Angehörigen des Opfers vertrat, schloss sich der Forderung der Staatsanwaltschaft an. Allerdings kritisierte Nebenklägeranwalt Dirk Baumann, dass die Ermittlungen gegen die Freundin des Angeklagten wegen einer möglichen Mittäterschaft bereits im Vorfeld des Prozesses eingestellt wurden.

"Ich bin kein gefährlicher Psychopath"

Die 37-Jährige hatte nach eigener Zeugenaussage vor Gericht unter Zwang bei der Beseitigung der Toten geholfen und einer weiteren Zeugin gesagt, auch beim Zerstückeln mitgemacht zu haben. Die Frau wies die Polizei außerdem zum Versteck der Tatwaffe. Der Angeklagte hatte die Freundin vor Gericht der Tat bezichtigt, sie habe aus Eifersucht gehandelt. Die Freundin indes beschuldigte den Angeklagten der Bluttat.

"Es ist nicht erwiesen, dass der Angeklagte der Täter ist", sagte Verteidiger Urs Kobler in seinem Plädoyer. "Aussage steht gegen Aussage." Im Alibi der Freundin gebe es Widersprüche. Wenn das Gericht den Angeklagten dennoch verurteile, müsse die Tat als Totschlag und nicht als Mord gewertet werden. Es handele sich um eine spontane Tat im Affekt. In seinem letzten Wort sprach der Angeklagte der Familie des Opfers sein Beileid aus, stellte sich aber als unschuldig dar. "Ich bin kein gefährlicher Psychopath."

| Frau mit Baseball-Schläger getötet - Urteil erwartet - BILD

Jetzt soziale Netzwerke aktivieren!


Ihre Privatsphäre ist uns sehr wichtig - mit zwei Klicks haben Sie Ihre Daten im Griff! Für eine komfortable Nutzung wird Ihre Auswahl für vier Wochen gespeichert.

Mehr erfahren

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Prozess um Mord an Prostituierter: Anklage fordert lebenslang für „Maschsee ... - FOCUS Online

Fotocredits:

dpa (9), dpa / Julian Stratenschulte/Archiv, AFP (2), Zoomin.tv (2), dpa / Arno Burgi (2), dpa / Hao Bin (2), dpa / Lukas Coch, dpa / Dai Kurokawa, dpa / Yahya Arhab, dpa / Kay Nietfeld, dpa / Marius Becker, dpa / Jason Szenes, dpa / Filip Singer (3), dpa / Felipe Trueba, dpa / Roland Weihrauch (2), dpa / Carsten Rehder, dpa / Nicolas Bouvy, dpa / Igor Kovalenko, dpa / Patrick Pleul (2), dpa / Georgi Licovski, dpa / Yna, dpa / Michael Kappeler, dpa / Friso Gentsch, dpa / Hotli Simanjuntak (2), dpa / Sarah Conard (2), dpa / Lars Roenboeg, dpa / Joe Castro, dpa / Boris Roessler, dpa / Daniel Reinhardt, dpa / Frank Rumpenhorst, dpa / Rainer Jensen (2), dpa / Mimimasa Mayama (2), dpa / Narong Sangnak, dpa / Wolfgang Kumm, dpa / Michael Reynolds (2), dpa / Ingo Wagner, dpa / Facundo Arrizabalaga, dpa / Karl-Josef Hildenbrand, dpa / Julian Stratenschulte, dpa / Dennis M. Sabangan, dpa / Jan Woitas, dpa / Bernd von Jutrczenka, dpa / James Morgan, dpa / Ole Spata, dpa / Adrian Bradshaw, dpa / Maja Hitij, dpa / Patrick Seeger, dpa / Marcelo Sayao, dpa / Paul Zinken, dpa / Sana, dpa / Sergei Chirikov, dpa / Federico Gambarini (2), dpa / Metropolitan Police, dpa / Thomas Pöppel, Elitepartner (4), Playboy, FOCUS Magazin, colourbox, Franky Vivid, Reuters, dpa / Matteo Bazzi, Getty, rts
Alle Inhalte, insbesondere die Texte und Bilder von Agenturen, sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur im Rahmen der gewöhnlichen Nutzung des Angebots vervielfältigt, verbreitet oder sonst genutzt werden.

Ehefrau getötet – Täter ist geständig - RP ONLINE

Kommentare () VON INGRID KRÜGER - zuletzt aktualisiert: 23.10.2013

Mönchengladbach (RP). Wegen Totschlags und Fahrens ohne Fahrerlaubnis muss sich jetzt ein Jülicher (49) vor dem Mönchengladbacher Schwurgericht verantworten. Am ersten Prozesstag wurde nur die Anklage verlesen. Die Staatsanwältin wirft dem 49-Jährigen vor, am 27. April nach einem Streit seine Lebensgefährtin in deren Wohnung an der Hohenzollernstraße mit sieben Messerstichen getötet zu haben. Hintergrund soll ein Streit um Geld gewesen sein.

Am Tag zuvor habe die Freundin erfahren, dass sich der Angeklagte von ihren Brüdern 500 Euro leihen wollte. Damit war die Frau offenbar nicht einverstanden. Die Auseinandersetzung zwischen dem eifersüchtigen Partner und dem Opfer wurde offensichtlich auch am Tattag noch in der Wohnung der Lebensgefährtin fortgesetzt. Sie soll gedroht haben, sich von ihm zu trennen, und den Partner geohrfeigt haben. Der Angeklagte riss sie zu Boden und griff nach einem Küchenmesser, so das Ergebnis der Ermittlungen. Damit soll der Angeklagte siebenmal in die Vorder- und Rückseite des Oberkörpers der Frau gestochen haben. Das Opfer verblutete noch am Tatort. Danach habe der 49-Jährige die Freundin ins Bett gelegt, zugedeckt und die Schlafzimmertür verschlossen.