Wenn die Streiche von Kindern und Jugendlichen an Halloween zu Sachschäden führen, kann das ernsthafte Folgen haben. Andere auf die Schippe zu nehmen ist an sich kein Problem", sagte die Rechtsanwältin Eva Becker, Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV). Aber in dem Moment, in dem Schäden an Sachen oder Personen entstehen, hört der Spaß auf." Schon wer das Türschloss mit Leim verklebt oder eine Farbbombe gegen die Hauswand wirft, begeht mutwillige Sachbeschädigung.
Foto: dpaSonntag, 3. November 2013
Athen: Mitglieder von Neonazi-Partei ermordet
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Mörder erbeutete einen Pfennig - Mittelbayerische
Eva war ein begabtes junges Mädchen, das immer fröhlich war und wie auf diesem Bild gerne Theater spielte. Ein 17-Jähriger bachte sie 1985 grausam um. Fotos: Archiv, Fritz Winter, Gabi Schönberger (2)
Von Fritz Winter, MZ
Weiden. Der ehemalige Weidener Kripo-Chef Walter Fritsch ist ein Kriminaler alter Schule mit einer exzellenten Menschenkenntnis. Wenn Du nur einen Funken Anstand im Leib hast, dann weißt Du, was Du jetzt zu tun hast", sagte er an Silvester 1985 zu einem 17-jährigen Metzgerlehrling. Dann spielte er ihm ein Tonband vor. Darauf ist ein verzweifelter Vater zu hören, der der Polizei berichtet, dass er soeben seine zehnjährige Tochter blutüberströmt tot in der Wohnung gefunden hat. Der junge Mann, Anführer der Mofarocker-Gruppe Soldiers", bricht zusammen. Ja ich wars", gesteht er kleinlaut.
Verletzungen im Genitalbereich
Fritsch hatte einen der grausamsten Kriminalfälle in der Stadt Weiden gelöst. Vier Woche lang tappte die Kriminalpolizei im Dunkeln, nachdem in der Nacht vom 25. auf 26. November 1985 die zehnjährige Eva im Hause ihrer Eltern am Unteren Markt 27 gefunden worden war. Das Mädchen wurde brutal mit den Händen gewürgt, dann stach ihm der Täter mit einem 30 Zentimeter langen Pizzamesser in die Gurgel. Schließlich verknotete er ein Bein ihrer Hose um den Hals. Verletzungen im Genitalbereich wiesen darauf hin, dass der Täter möglicherweise auch sexuelle Absichten hatten. Vergewaltigt wurde die Zehnjährige jedoch nicht.
Ein passendes Motiv für die Bluttat fand die Kriminalpolizei zunächst nicht. Die Familie war in Weiden bekannt und beliebt der Vater als Fachlehrer und Künstler geschätzt und seine Frau ebenfalls als Künstlerin geachtet. In das noch im Umbau befindliche historische Ackerbürgeranwesen am Unteren Markt war die Familie erst vor kurzem gezogen. Im Erdgeschoss befand sich die Kneipe Harlekin das Haus konnte sowohl von der Wirtschaft aus wie auch von einem separaten Hintereingang her betreten werden. Was den Ermittlern auffiel: Am Tatabend waren die Türen nicht abgesperrt. Möglicherweise hatte ein Untermieter es vergessen. Eva, die heute 38 Jahre alt wäre, galt als sehr intelligentes, freundliches, musisches Kind. Soeben war sie nach der Grundschule an das örtliche Augustinus-Gymnasium gewechselt. Feinde, so die Kripo-Erkenntnisse, hatte die Familie nicht. Auch große Wertsachen waren in dem Haus nicht zu holen.
| Sparkassen-Frau in Görlitz ermordet - BILD
Görlitz Grausamer Mord in Görlitz: Die Polizei entdeckte in einer Wohnung die Leiche von Sparkassen-Mitarbeiterin Simone T. (49).
Die Polizei hatte am Mittwochabend gegen 21 Uhr einen Notruf bekommen, die Mordkommission eilte daraufhin in die Konsulstraße.
Dort bot sich den Ermittlern ein schreckliches Bild: Die zweifache Mutter war brutal ermordet worden.
Seit 1999 lebte sie mit ihrem Mann in der Vierzimmer-Maisonette-Wohnung im Dachgeschoss. Ihre Kinder (31, 34) sind schon seit Jahren aus dem Haus.
Wer den Notruf wählte und als tatverdächtig gilt, wollen die Mord-Ermittler nicht verraten.
Polizeisprecher Thomas Knaup (36): Wir gehen von einem Gewaltverbrechen aus. Mehr können wir aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen."
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Samstag, 2. November 2013
Taliban-Führer bei US-Drohnenangriff in Pakistan getötet - STERN.DE
Der pakistanische Taliban-Fhrer Hakimullah Mehsud ist laut Extremisten und Sicherheitskrften im Nordwesten Pakistans durch einen US-Drohnenangriff gettet worden. Zusammen mit Mehsud seien drei weitere Menschen tdlich getroffen worden, sagte ein ranghoher Taliban-Fhrer. Drei pakistanische Geheimdienstvertreter besttigten den Tod Mehsuds. Fr die radikalislamische Extremistenbewegung ist dies ein schwerer Schlag.
Nach Angaben der pakistanischen Sicherheitskrfte feuerte ein unbemanntes Flugzeug zwei Raketen auf ein Fahrzeug in einem Komplex nahe Miranshah, der grten Stadt des Stammesgebiets in Nord-Waziristan. Insgesamt wurden den Angaben zufolge bei dem Angriff vier Menschen gettet. Der ranghohe Taliban-Fhrer sagte, neben Mehsud seien sein Leibwchter, sein Fahrer und sein Onkel in dem Fahrzeug gettet worden.
Hakimullah Mehsud hatte das Kommando ber die Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP) nach einem erbitterten Fhrungskampf bernommen, nachdem der Grnder der Bewegung, Baitullah Mehsud, im August 2009 bei einem US-Drohnenangriff gettet worden war. Auch Mehsuds Stellvertreter Waliur Rehman wurde im Mai diesen Jahres bei einem Drohnenangriff gettet. Die USA machen Mehsud fr einen tdlichen Selbstmordangriff auf ein CIA-Lager in Afghanistan verantwortlich. Sie hatten eine Prmie von fnf Millionen Dollar (3,6 Millionen Euro) fr Hinweise ausgesetzt, die zu seiner Ergreifung fhren.
Trotz der anhaltenden Angriffe setzt sich die pakistanische Regierung derzeit verstrkt fr einen Dialog mit den Taliban ein. Der im Frhjahr gewhlte Premierminister Nawaz Sharif verstrkte die Bemhungen, mit den Islamisten ins Gesprch zu kommen. Vergangene Woche forderte er bei einem Besuch in Washington US-Prsident Barack Obama erneut auf, die Drohnenattacken einzustellen. Doch schon am Donnerstag wurden wieder drei Aufstndische bei einem solchen Luftangriff bei Miranshah gettet.
Die US-Regierung betrachtet die Drohnen als unverzichtbares Instrument im Kampf gegen das Terrornetzwerk Al-Kaida, die Taliban und andere radikale Gruppen, die die unwegsame Bergregion an der Grenze zu Afghanistan als Rckzugsgebiet benutzten. Kritiker werfen den USA vor, dabei auch immer wieder unbeteiligte Zivilisten zu treffen. Nach Angaben des pakistanischen Verteidigungsministeriums wurden bei Drohnenangriffen seit 2008 2160 Extremisten und 67 Zivilisten gettet.
Zwei Männer vor Neonazi-Büro getötet - Mittelbayerische
Nikolaos Michaloliakos ist der Parteichef der rechtsradikalen Partei Goldene Morgenröte in Griechenland. Aktuell sitzt er in Haft. Foto: dpa
Athen. Zwei Menschen sind am Freitagabend in Athen vor den Büros der Neonazipartei Goldene Morgenröte" in der Athener Vorstadt Irakleion erschossen worden. Der griechische Gesundheitsminister Adonis Georgiadis sagte, dass zwei junge Menschen getötet und ein dritter Mann schwer verletzt wurde. Ein Polizeioffizier bestätigte der Nachrichtenagentur dpa den schweren Zwischenfall. Einzelheiten wollte er jedoch nicht mitteilen. Die Täter hätten mit einer Kalaschnikow geschossen, berichteten Augenzeugen.
Die Partei Goldene Morgenröte" bestätigte auf ihrer Internetseite, dass zwei Griechen vor den Büros der Partei getötet worden seien. Ein Dritter sei schwer verletzt worden. Sie waren Mitglieder der Partei", sagte der Abgeordnete der Goldenen Morgenröte", Ilias Panagiotaros, im griechischen Rundfunk. Sie sollen nach Angaben aus Krankenhauskreisen 21 und 29 Jahre alt gewesen sein.
Ilias Kassidiaris, Abgeordneter der Partei, machte für das Attentat Terroristen" verantwortlich. Es scheine eine gut geplante Attacke gewesen zu sein.
Die Täter waren nach Augenzeugenberichten auf einem Motorrad gekommen und hatten mehrere Schüsse abgefeuert. Anschließend seien sie geflüchtet. Über die Identität der Opfer konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Den Fall übernahm die Antiterrorabteilung der griechischen Polizei.
Mitte September hatte ein mutmaßliches Mitglied der Goldenen Morgenröte" einen linken Rapper in der Hafenstadt Piräus mit Messerstichen getötet. Beobachter hatten daraufhin befürchtetet, die Attacke könnte schwerwiegende Folgen für die politische Stabilität in Griechenland haben.
Regierungssprecher Simos Kedikoglou sagte am Abend nach einem Treffen mit Regierungschef Antonis Samaras, Justiz und Gesellschaft würden energisch gegen solche Attacken vorgehen. (dpa/ap)

